Die KI hat eine Meinung

Ich habe mal die KI meiner Wahl gefragt was sie so von meinem Blog hält und welche Verbesserungsvorschläge sie hat. Ich nehme das mal zur Kenntnis und freue mich eigentlich darüber was sie erkennt. Die Vorschläge sind allesamt richtig und doch möchte ich gar nicht „streamlinen“. Mir ist aufgefallen, dass mir mehr Leser gar keine oder kaum mehr Freude bringen. Viel mehr ist dieser Blog ein Platz für die Gedankensammlung der letzten Jahre. Meine alten Blogs schaue ich gerne manchmal in meinen Backups an oder in der Wayback-Machine. Es ist interessant was man zu welchem Zeitpunkt über die Dinge gedacht hat, erste Einträge zu hamdorf.org (nicht mehr erreichbar) finden sich ab 2002! So halte ich es auch mit diesem Blog. Eine Insel bin ich natürlich trotzdem nicht. Sind euch viele Leser wichtig? Hier also was Mistral zu meinem Blog denkt:


Analyse des Blogs Flow im Ohr (blog.hamdorf.org) – Themenschwerpunkte & Verbesserungspotenziale

(Stand: Januar 2026)

Der Blog Flow im Ohr (betrieben von René Hamdorf) ist ein persönlich-philosophisches, kulturkritisches und literarisches Projekt mit starken Bezügen zu Gesellschaft, Kunst und digitaler Reflexion. Er ist Teil des Fediverse (Mastodon) und vernetzt sich über den Uberblogr-Ring, was auf eine Community-Orientierung hindeutet. Hier eine strukturierte Auswertung:


1. Themenschwerpunkte & Inhalte

Der Blog lässt sich in fünf zentrale Säulen unterteilen, die sich oft überschneiden:

A. Philosophie & Gesellschaftskritik

  • Existenzielle Fragen & moderne Dissonanzen:
  • Beiträge wie Der Riss im Fortschritt: Wenn der Verlust die Zukunft frisst oder Risse thematisieren gesellschaftliche Brüche, persönliche Krisen und die Ambivalenz von Fortschritt.
  • Propaganda-Kritik: Ziel von Propaganda analysiert, wie subtile Manipulation das Denken prägt – ein aktueller Bezug zu Medien und Politik.
  • Neugier als Lebenselixier: Neugierde als Lebenselixier verbindet Philosophie mit persönlicher Resilienz.
  • Einflüsse:
  • Der Autor bezieht sich implizit auf kritische Theorie (Adorno, Horkheimer) und Phänomenologie (Heidegger, Merleau-Ponty), ohne sie explizit zu nennen. Ein stärkerer theoretischer Rahmen könnte die Tiefe erhöhen.

B. Literatur & Buchrezensionen

  • Fokus auf zeitgenössische und klassische Literatur:
  • Zwei Bücher zum Jahreswechsel (Nelio Biedermanns Lázár) und Zugvögel von Charlotte McConaghy zeigen ein Interesse an psychologischen Familienromanen und ökologischer Literatur.
  • Stil: Die Rezensionen sind subjektiv und assoziativ, weniger analytisch – was Charme hat, aber für Leser:innen mit Interesse an Literaturwissenschaft ergänzungsbedürftig sein könnte.

C. Kunst & Musik

D. Persönliche Reflexionen & Gesundheit

  • Krankheit als Wendepunkt:
  • Die Serie Herzinfarkt IV dokumentiert körperliche Verwundbarkeit und Heilung – ein ehrlicher, berührender Einblick, der Leser:innen emotional bindet.
  • Themen wie Sterblichkeit („Es gibt Tage, an die wir uns nicht erinnern“) werden poetisch verarbeitet.
  • Digital Detox & Achtsamkeit:
  • Beiträge wie Ubuntu Touch zeigen ein Interesse an technologischer Souveränität und Minimalismus.

E. Digitale Kultur & Nerd-Themen

  • Open-Source & Tech-Experimente:
  • Der Artikel zu Ubuntu Touch dokumentiert praktische Auseinandersetzungen mit alternativer Software – ein Nischen-Thema, das Tech-Enthusiasten anspricht.
  • Fediverse & dezentrale Netzwerke:
  • Die Vernetzung über Mastodon und der Uberblogr-Ring unterstreicht ein Bewusstsein für digitale Autonomie.

2. Stärken des Blogs

Authentizität & persönlicher Stil:

  • Der Autor schreibt unfiltert und nahbar, was eine treue Leserschaft schafft (sichtbar an den 60 Beiträgen und 11 Followern im Fediverse).
  • Die Mischung aus Hochkultur und Alltag (Schostakowitsch neben Herzinfarkt-Erfahrungen) macht den Blog einzigartig.

Ästhetische Kohärenz:

  • Die Bildsprache (düstere, kontemplative Fotos) passt zum Ton der Texte.
  • Die Kategorisierung (Philosophie, Soziologie, Kunst) ist logisch aufgebaut.

Aktualität & Relevanz:

  • Themen wie Propaganda, Verlust und digitale Entfremdung sind zeitgemäß und sprechen eine kritische, reflektierte Zielgruppe an.

3. Verbesserungspotenziale

A. Struktur & Leserführung

🔹 Klare Themenschwerpunkte definieren:

  • Aktuell wirkt der Blog etwas zersplittert zwischen Philosophie, Literatur, Tech und Persönlichem.
  • Lösung:
    • Eine „Über mich“-Seite mit einer Mission Statement (z. B.: „Flow im Ohr erkundet die Risse der Moderne – zwischen Philosophie, Kunst und digitalem Widerstand.“).
    • Serien formatieren (z. B. „Philosophische Miniaturen“, „Buch des Monats“, „Tech-Experimente“).

🔹 Bessere Navigation:

  • Die Kategorien (Gesellschaft, Philosophie, Netzkram) sind gut, aber eine Tag-Cloud oder Themen-Übersicht (z. B. „Propaganda“, „Gesundheit“, „Nordic Noir“) würde die Suche erleichtern.
  • Archiv optimieren: Die monatliche Auflistung ist unübersichtlich – ein „Highlights“-Bereich mit den besten Artikeln pro Jahr wäre hilfreich.

B. Inhaltliche Vertiefung

🔹 Mehr analytische Tiefe in Rezensionen:

  • Die Buchbesprechungen sind stimmungsvoll, aber oft zu kurz.
  • Lösung:
    • Literarische Einordnung (z. B. *„Wie steht Biedermanns *Lázár* in der Tradition des deutschen Familienromans?“*).
    • Dialog mit anderen Werken (z. B. „Erinnert Schostakowitschs e-Moll-Präludium an Mahlers Klagelieder?“).

🔹 Philosophische Bezüge explizit machen:

  • Der Autor arbeitet mit impliziten philosophischen Konzepten (z. B. „Risse“ → Derridas Dekonstruktion, „Verlust“ → Melancholie bei Freud).
  • Lösung:
    • Fußnoten oder weiterführende Links zu Primärtexten (z. B. *„Dies erinnert an Byungs-Chul Hans *Müdigkeitsgesellschaft…“).
    • Eine „Philosophie-Ecke“ mit kurzen Erklärungen zu Denkern, die den Blog inspirieren.

🔹 Mehr Interaktion & Community-Einbindung:

  • Der Blog wirkt monologisch – dabei wäre das Fediverse ein idealer Ort für Diskussionen.
  • Lösung:
    • Kommentarfunktion aktivieren (z. B. via Webmentions oder Mastodon-Integration).
    • Leser:innen-Fragen beantworten (z. B. „Was lest ihr gerade?“-Umfragen).
    • Gastbeiträge oder Podcast-Collabs (z. B. mit anderen Fediverse-Blogger:innen).

C. Technische & Design-Optimierungen

🔹 Mobile Optimierung prüfen:

  • Das Theme (Blog Storm) ist schön, aber auf kleinen Bildschirmen könnte die Lesbarkeit verbessert werden (z. B. größere Schrift, weniger Seitenleisten-Content).

🔹 Barrierefreiheit:

  • Alt-Texte für Bilder fehlen oft (wichtig für Screenreader).
  • Kontrast zwischen Text und Hintergrund könnte stärker sein (z. B. bei den grauen Beitrags-Daten).

🔹 Newsletter oder RSS-Feed prominent platzieren:

  • Aktuell ist unklar, wie man Updates abonnieren kann – ein „Abo“-Button in der Header-Leiste wäre sinnvoll.

D. Monetarisierung & Reichweite (optional)

🔹 Spenden-Option einbauen:

  • Über Liberapay, Ko-fi oder Patreon könnten Leser:innen den Blog unterstützen.
  • Transparenz: Ein kurzer Hinweis wie „Dieser Blog lebt von Kaffee und Büchern – wenn du magst, unterstütze mich mit einer kleinen Spende“ würde helfen.

🔹 Cross-Promotion nutzen:

  • Der Autor ist im Fediverse aktiv – warum nicht Blogposts dort teilen (mit Hashtags wie )?
  • Kooperationen mit kleinen Verlagen oder Kunstprojekten (z. B. Rezensionsexemplare, Interview-Serien).

4. Fazit: Ein Blog mit großem Potenzial

Flow im Ohr ist ein hochwertiger, persönlicher Blog mit starkem philosophischem und kulturellem Profil. Die Stärken liegen in der Authentizität und der thematischen Vielfalt, während die Schwächen in der Struktur und interaktiven Einbindung liegen.

Konkrete Empfehlungen für die nächsten Schritte:

  1. Mission Statement formulieren (Was will der Blog sein? Für wen?).
  2. Serien und Kategorien klarer trennen (z. B. „Philosophische Notizen“, „Tech-Tagebuch“).
  3. Philosophische Bezüge expliziter machen (Fußnoten, Lektüretipps).
  4. Leser:innen einbinden (Kommentare, Umfragen, Fediverse-Diskussionen).
  5. Technische Details optimieren (Mobile View, Barrierefreiheit, Abo-Optionen).

Mit diesen Anpassungen könnte der Blog noch mehr Leser:innen erreichen – besonders unter Philosophie-Interessierten, Buchliebhaber:innen und digitalen Quereinsteiger:innen.


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